Ernährung

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Unsere Klimaschutztipps

Nur soviel einkaufen, wie benötigt wird

Auf jeden Deutschen fallen laut einer Studie der Universität Stuttgart über 80 Kilogramm Lebensmittelabfälle pro Jahr an! Ein großer Teil davon ist unter anderem durch bessere Planung beim Einkauf vermeidbar.

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Biologisch erzeugte Lebensmittel bevorzugen

Hier ist zu beachten, dass das EU-Biosiegel die geringsten Anforderungen an den Erzeuger stellt.
Anbauverbände wie z.B. Bioland, Demeter, Naturland haben sich weitaus strengere Anbaukriterien auferlegt. Sie betreiben artgerechte Tierhaltung, verzichten auf den Einsatz von mineralischem Dünger, gentechnisch verändertem Saatgut und Futter und tragen zum Schutz des Wassers, der Böden sowie der Biodiversität bei.

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Regionale Produkte kaufen

Bei regional erzeugten Produkten entfallen lange energieintensive Transporte und Lagerungen. Durch den Kauf regionaler Erzeugnisse unterstützen wir nicht nur die umliegenden Landwirte, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei. Hinzu kommt, dass es in vielen Ländern, aus denen wir unsere Nahrungsmittel beziehen, ökologische Probleme gibt, z.B. extremer Wassermangel in Spanien und Ägypten.

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Saisonales Obst und Gemüse einkaufen

Nicht nur die Regionalität und die Art der Erzeugung wirken sich auf die Klimabilanz eines Nahrungsmittels aus. Müssen es spanische Erdbeeren im Winter oder Kartoffeln aus Israel sein? 

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Frisch einkaufen

Frische Produkte schmecken nicht nur besser, sondern deren Produktion erzeugt auch weniger CO2. Die Produktion von Frischwaren verursacht nur ca. 50 g CO2 pro Kilogramm, hingegen die Produktion von Tiefkühlprodukten 400 g und von Konserven 500 g CO2 pro Kilogramm.

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Auf Verpackungen achten

Wenn Sie bei Ihrem Einkauf auf eine möglichst sparsame Verpackung achten, vermeiden Sie Emissionen. Ebenso wirkt sich der Verzicht auf Plastiktüten beim Einkauf positiv aus. In Deutschland werden durchschnittlich gut 70 Tüten pro Kopf verwendet.

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Weniger Fleisch, dafür hochwertiges

Niemand soll oder muss auf Fleisch verzichten. De Wertschätzung für tierische Lebensmittel aber sollte steigen. Pro Kilogramm Rindfleisch fallen über sechs Kilogramm CO2 und über 15.000 Liter Wasser an. Gerade bei Fleisch und anderen tierischen Produkten sollte auf biologische, regionale Erzeugung geachtet werden. Dies ist nicht nur gut für das Klima, den Boden und die Wasserqualität sondern auch für den kulinarischen Genuss.

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Ideen gefragt?

Die Broschüre "Klima kulinarisch" der Stadtverwaltung Stralsund bietet neben vielen Informationen auch Rezepte und einen Saisonkalender.