Klimaschutzteilkonzept "Klimafreundliche Mobilität"

Inhalt und Ziele des Vorhabens

Ziel des Klimaschutzteilkonzeptes "Klimafreundliche Mobilität – Stralsund steigt um" ist es, gesamtstädtische Maßnahmen zur Förderung des so genannten Umweltverbundes aufzuzeigen. Diese sollen darauf abzielen, den Pkw-Anteil vor allem am Zielverkehr in die Altstadt zu reduzieren. Schwerpunkt bilden der Rad- und Fußgängerverkehr sowie die Elektromobilität.

Mit dem Teilkonzept Mobilität werden die strategischen Ziele des Klimaschutzkonzeptes für den Sektor Verkehr weiterentwickelt und die Potentiale für die Reduzierung der CO2-Emissionen anhand von Indikatoren konkretisiert. Daraus leitet sich die Aufgabe ab, den Rad- und Fußgängerverkehr sowie die Elektromobilität mit der erforderlichen Infrastruktur verstärkt zu betrachten. Für alle Verlagerungspotenziale wird ein verkehrsmittelübergreifendes, schlüssiges Gesamtkonzept erstellt und die mögliche Reduzierung der CO2-Emissonen ermittelt.

Zusammenfassend soll das Teilkonzept "Klimafreundliche Mobilität – Stralsund steigt um"

  • die Ziele für den Umweltverbund formulieren.
  • Indikatoren für eine Überprüfung von später umgesetzten Maßnahmen auf dem Weg zum Erreichen der Visionen bestimmen.
  • konkrete, aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen für die Förderung des Fußgänger- und Fahrradverkehr entwickeln.
  • die Integration der Elektromobilität aufzeigen.

Beschluss zum Konzept am 2. März 2017

Mit Beschlussvorlage B 0071/2016 wurde das Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Mobilität – Stralsund steigt um“ am 2. März 2017 durch die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund als Arbeitsgrundlage für die Verwaltung beschlossen.

Folgend können Sie ausgewählte Unterlagen herunterladen:

Bericht „Klimafreundliche Mobilität – Stralsund steigt um“ (PDF, 5 MB)

Radverbindungszielnetz (PDF, 290 KB)

Maßnahmenkatalog (PDF, 90 KB)

Erste Maßnahmen des Konzeptes sollen ab 2017 umgesetzt werden.

Projekte

Installation von Radschutzstreifen in der Karl-Marx-Straße und Feldstraße

Ziel und Inhalt des Vorhabens
Das Klimaschutzteilkonzept Mobilität beschreibt zur Förderung des Radverkehrs im Alltag als Maßnahmen für das Hauptverkehrsstraßennetz die Markierung von Radfahr- und Schutzstreifen. Kurzfristig sollen diese in der Karl-Marx-Straße und der Feldstraße zwischen Damaschkeweg und Tribseer Wiesen umgesetzt werden. Der Fahrradfahrer kann derzeit bereits auf der Fahrbahn fahren. Ziel der Markierung ist, dem Radfahrer ein sicheres Angebot auf der Fahrbahn zu schaffen und gleichzeitig den Kfz-Fahrer darauf hinzuweisen, dass der Fahrradfahrer auf der Fahrbahn richtig unterwegs ist.

Projektförderung: Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Installation der Schutzstreifen (Förderkennzeichen: 03K04120) wird mit Zuwendungen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Grundlage ist ein Beschluss des Deutschen Bundestages.

Bewilligungszeitraum: 01.09.2016 bis 31.08.2017

zur Internetseite des Projektträgers Jülich

Ansprechpartner

Klimaschutzmanager          Stephan Latzko
03831 252 753 

vollständiger Kontakt

Gefördert durch: