Warum Klimaschutz?

„Weder Anpassung noch Minderung allein können gravierende Auswirkungen des Klimawandels verhindern, sie können sich jedoch ergänzen und so die Risiken des Klimawandels signifikant verringern.“, Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Als Folge der industriellen Wirtschafts- und Lebensweise – und vor allem wegen des zunehmenden Verbrauchs von Kohle, Erdöl und Erdgas – reichert sich immer mehr Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre an. 

Die Erde hat sich, seit Beginn des Industriezeitalters, bereits um etwa 0,75 °C erwärmt (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 2011). Ein Anstieg von maximal 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Temperaturniveau wird von Experten als akzeptabel erachtet, um Folgen der Klimaänderung beherrschbar zu halten. Dieses Ziel wurde erstmals 2010 auf der UN Klimakonferenz in Cancún offiziell anerkannt.

Das Voranschreiten und die Beschleunigung des globalen Klimawandels wurde im aktuellen Bericht des IPCC bestätigt, ebenso dass menschliche Aktivität und die dadurch freigesetzten Treibhausgase mit hoher Wahrscheinlichkeit für den größten Teil der Klimaänderungen verantwortlich ist. Die Zunahme der globalen Temperatur ist ein Anzeichen dafür, dass der Klimawandel bereits eingesetzt hat. Mit großer Sicherheit muss zunehmend mit extremen Wetterereignissen, irreversiblen Klimafolgen wie dem Anstieg des Meeresspiegels und steigende Kosten für Schäden, die im Zusammenhang mit der Erwärmung entstehen, gerechnet werden.

Zur Internetseite Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle

Ziele der Bundesregierung

  • Der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen soll bis 2020 um 40% reduziert werden, bezogen auf das Basisjahr 1990.
  • Bis zum Jahr 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um 80-95% unter das Niveau von 1990 gesenkt werden.
  • Der Energieanteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien soll 2020 mindestens 35% betragen.
  • Der Wärmebedarf des Gebäudebestandes soll bis 2020 um 20% sinken.
  • Bis 2020 sollen 1 Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen fahren.
  • Der Atomausstieg erfolgt spätestens Ende 2022.
  • Bis 2050 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 80% steigen.
  • Bis 2050 soll der Bedarf an Primärenergie um 50% gesenkt werden, Häuser sollen bis dahin nahezu klimaneutral sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung

Ansprechpartner

Klimaschutzmanager          Stephan Latzko
03831 252 753 

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